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Unwissend, unwillig, unfähig? – Die Kunst „einfach“ nur zu kommunizieren.

Es gibt so Tage, die gibt es eigentlich nicht. Diese Tage häufen sich im Jahr 2014. Wer hätte gedacht, daß Kommunikation einmal zu einer Kunst wird? Nein, wir sprechen nicht von umfassenden Kommunikationskampagnen, mehrere Kanäle, diverse Kundengruppen, mit allem TamTam. Ich meine, die simple, vielleicht gerade deshalb so anspruchsvolle Kommunikation untereinander.

Vielleicht ist „miteinander“ die bessere Umschreibung. Ein subjektiver Eindruck verfestigt sich gerade bei genauerer Betrachtung. Haben wir bei all den Kommunikationsmöglichkeiten verlernt uns auf das Wesentliche zu beschränken? E-Mails sind ein gutes Beispiel, da diese ja schon zum alten Eisen der „neuen Kanäle“ gehören.

 

Im Posteingang meines E-Mail Programms: „Hey, bitte liefern Sie 4/4 Broschüren wie gehabt, Datei kommt, tschö T.“

 

Ich mag diese kommunikativen Meisterwerke. Gerne schweife ich dann ab und frage: Was will uns der Meister damit sagen? Nun, es handelt sich um einen Auftrag. Gerne. Es geht um Broschüren, gerne. Wie gehabt? Möglich, sofern wir schon einmal das Vergnügen hatten. Der Verabschiedungsformel nach zu urteilen, sind wir vertraut, kennen uns, auch beim Initial des Vornamens. Es bedurfte einige Recherche, dann wurde mir unweigerlich klar. Wir kennen uns bisher nicht genauer, „wie gehabt“ liegt im Auge des Senders. Ich konnte beim besten Willen keine Gewohnheit ausmachen, da wir bislang ja noch gar nicht miteinander gearbeitet hatten.

Die Absenderzeile suchte man vergebens, so schrieb ich meinem altbekannten Kunden T. einen Brief, handschriftlich, im Briefumschlag, mit Briefmarke, mit SUBJEKT, PRÄDIKAT, OBJEKT im Satzbau. Extra nochmal die Rechtschreibprüfung drüber geschickt… Nicht weil ich belehrend und unsympathisch wirken wollte. Sondern weil ein Mindestmaß an Kommunikation und dem besagten Willen und der Fähigkeit vorherrschen sollte, um MITEINANDER zu dem jeweils gewünschten Ergebnis zu kommen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wir lesen in der heutigen Geschäftswelt viel zu oft in der Glaskugel und interpretieren munter fröhlich in unserer bruchstückhaften, verschwommenen Kommunikation. In der Hoffnung zu erahnen, was unser Gegenüber eigentlich erwartet. Diese Erwartungen werden in der Regel mit der selben Wahrscheinlichkeit wie die auf einen Lottogewinn auch erfüllt. Aus dem einen Grund: es fehlt nicht an dem Willen, die teilweise auf etliche E-Mails oder Telefonate verteilte Kommunikation sinnvoll, ergebnisorientiert zusammenzufassen, sondern aus den gelieferten Informationen ist in immer mehr Fällen leider einfach kein gescheites Ergebnis herauszubekommen.

Schade. Denn wir alle arbeiten ja irgendwie in unserer Branche mit Menschen und Kommunikation, machen nicht nur irgendwas mit Marketing, irgendwas mit Grafik und irgendwas mit Drucken.

Meine zynische Ader kommt in diesen Zeilen sicher wieder auf ihre Kosten. Ein Fünkchen Wahrheit ist sicherlich zu finden, wenn wir uns alle mal im Tagesgeschäft umsehen. Einmal durchatmen, einmal einen Schrift weiter denken um dann genau zu formulieren, was man sich vorstellt. Oder gerade heraus zu Fragen und sich beraten, oder beraten lassen. Miteinander. Zielorientiert. Erwartungsgemäß.

„Junge, sag doch einfach, was Du möchtest!“